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Kanarischen Inseln (Spanien)

Kanarische Inseln
Die Kanarische Inseln (spanisch: Islas Canarias) sind eine Inselgruppe im östlichen Zentralatlantik, etwa 100 bis 500 Kilometer westlich des südlichen Marokko gelegen. Sie bilden eine der 17 Autonomen Gemeinschaften Spaniens. Die Gesamtfläche des Archipels beträgt 7.446,95 km².

Geographie
Die Kanarischen Inseln liegen im Atlantik in einer geographischen Region, die als Makaronesien bezeichnet wird. Dazu zählen auch die Kapverden, die Azoren, das Madeira-Archipel und die Ilhas Selvagens. Zwischen rund 27° 38' und 29° 30' nördlicher Breite und 13° 22' und 18° 11' westlicher Länge befinden sich die Kanaren zwischen 1.028 und 1.483 Kilometer vom Mutterland Spanien (Kap Trafalgar) entfernt, auf gleicher Höhe mit beispielsweise der Sahara, Kuwait und Florida. Es gilt, im Gegensatz zum spanischen Festland, die Westeuropäische Zeit. Einige kleinere unbewohnte Felsinseln sind Anaga, Salmor und Garachico. Der höchste Berg der Kanarischen Inseln ist der 3.718 Meter hohe Pico del Teide. Er liegt auf der Insel Teneriffa und ist gleichzeitig Spaniens höchste Erhebung.

Geologie
Geologisch sind die Inseln mit einem Alter von etwa 20,6 Millionen Jahren noch jung. Die östlichen Inseln Lanzarote, Fuerteventura und Lobos sind die ältesten. Auch La Gomera entstand schon vor etwa 12 Millionen Jahren. El Hierro und La Palma sind mit etwa 2 bis 3 Millionen Jahren die jüngsten Inseln des Archipels. Lanzarote und Fuerteventura haben als Ausnahme nahezu die gleiche geologische Geschichte durchlaufen. Jede andere Insel weist eine individuelle Entstehungsgeschichte auf. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Vor etwa 36 Millionen Jahren begann mit ersten unterseeischen Ausbrüchen die Anhäufung eruptiven Materials. Grund ist hier die Kontinentaldrift der beiden tektonischen Platten des Atlantiks und Afrikas in östlicher Richtung. Letztere bewegt sich mit 1,9 cm pro Jahr langsamer als die des Atlantiks. Beide tektonischen Platten schwimmen auf heißem Magma, der so genannte Hotspot-Vulkanismus, und reiben dabei aneinander. So ist die Erdkruste westlich des nordafrikanischen Kontinents relativ dünn und der Meeresgrund brüchig und instabil. Durch enormen Druck können Stauchungen und damit Risse in der Erdkruste entstehen. Hier kann Magma an die Oberfläche treten und sich anhäufen. Stauchungen der beiden Platten führen zur Anhebung von unterseeischen Gebirgen, deren Spitzen als Inseln an die Meeresoberfläche treten. Die Entstehung der Kanaren scheint also mit der Öffnung des Atlantiks in Verbindung zu stehen. Es wird angenommen, dass nur etwa fünf Prozent des kanarischen Gebirges aus dem Wasser ragen. Die vulkanischen Aktivitäten halten mit großen Ausbrüchen im 18. Jahrhundert auf Lanzarote und dem letzten Ausbruch auf La Palma 1971 bis in die heutige Zeit an. Allgemein geht man von einer dreiphasigen Entstehungsgeschichte aus, welche mit Hilfe der Kalium-Argon-Datierung der Laven der Kanaren eindeutig belegt ist:
1. Sie begann mit unterseeischen Eruptionen, wobei sich große Mengen an Lava auftürmten. Dann durchbrachen diese Anhäufungen die Meeresoberfläche, Vulkaninseln entstanden.
2. Danach gab es eine mehrere Millionen Jahre andauernde eruptive Pause, da man starke Erosion oberhalb des Meeresspiegels nachweisen kann.
3. Späterer erneuter Vulkanismus im Pliozän und Quartär formte die Inseln. Auch hier sind Ruhephasen mit Erosionsschichten nachweisbar. Später gab es beispielsweise auf La Palma und Gomera große vulkanische Höhenbewegungen.
Die Inselgruppe der Kanaren befindet sich im Atlantischen Ozean am Ostrand des Kanarischen Beckens, welches bis in 6.501 Meter Tiefe abfällt. Dieses Becken besteht aus dem kleineren Nordbecken und dem größeren Südbecken, welche durch die Kanarenschwelle getrennt sind, an deren östlichem Ende sich die Kanaren erheben. Die Grenzen des gesamten Beckens bilden im Norden die Azorenschwelle, im Süden die Kapverdenschwelle und im Westen der Nordatlantische Rücken.

Klima
Das mediterran-subtropische Klima der Kanaren ist aufgrund seiner Nähe zum nördlichen Wendekreis zwischen dem 27. und 29. Breitengrad das ganze Jahr über angenehm, was dem Archipel den Beinamen Inseln des ewigen Frühlings eingebracht hat. Der gleich bleibend kühle Kanarenstrom, ein Teil des Golfstroms, gleicht die Temperaturen aus, und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara meist fern. Eine Ausnahme bildet die mit Calima bezeichnete Wetterlage, die bei Ostwind trockene, warme Luft mit feinem Saharastaub auf die Inseln bringt. Grundsätzlich kann man zwischen einer Trockenzeit im Sommer und einer regenreicheren Zeit im Winter trennen. In den Küstenregionen liegen die Durchschnittstemperaturen im Sommer kaum höher als 25 °C, im Winter um 17 °C.
Flora
Die Flora der Kanarischen Inseln zeichnet sich durch eine hohe Artenvielfalt, als auch durch einen hohen Anteil an endemischen Pflanzenarten, aus. Nach aktuellen Schätzungen gibt es auf den Kanaren rund 2.000 Pflanzenarten, von denen 514 kanarische Endemiten sind, wovon wiederum 57 Prozent ausschließlich auf einer der Inseln vorkommen. Auf dem Archipel ist die Pflanzenwelt stark von der Höhenlage, der Regenmenge und der Bodenbeschaffenheit abhängig. Sie ist daher von Insel zu Insel äußerst unterschiedlich. In der Vegetationskunde werden die Kanaren zusammen mit Madeira der Makaronesischen Region zugerechnet. Ganz allgemein betrachtet bestehen heute zur nordafrikanischen und mediterranen Flora enge verwandtschaftliche Beziehungen.
Fauna
Die Tierwelt wird auf den Kanaren hauptsächlich von Reptilien und Vögeln bestimmt. Bei den Reptilien trifft man am häufigsten auf die Kleine Kanareneidechse und die Westkanareneidechse. Eine Besonderheit auf El Hierro ist die unter Naturschutz stehende Population der größten Echsenart des Archipels, der Gallotia simonyi machadori (spanisch: Lagarto gigante) mit einer Länge von bis zu 75 cm. Sie ist eine Unterart der größten urzeitlichen Eidechsenart Gallotia simonyi simonyi des Archipels, welche ausgestorben ist. Des Weiteren lebt auf der Inselgruppe der West- und der Ostkanarenskink, sowie der Mauergecko. Schlangen hingegen existieren auf den Inseln nicht. Das größte Reptil der Kanaren sind die in Küstennähe lebenden Meeresschildkröten (Cheloniidae). Überhaupt ist die Meeresfauna artenreich. Erwähnenswert sind unter anderem einige Rochenarten, Engelhaie, Schwertfische, große Thunfische, Meerbrassen, Papageifische, Zacken- und Ziegenbarsche, Flügelbutte und der Pollack. Zudem konnten bisher 28 Wal- und Delfinarten im Archipel nachgewiesen werden. Die größte Vielfalt präsentieren jedoch die Vögel, von denen es viele endemische Arten gibt. Dazu zählen der Kanarische Buntspecht und die Kanarische Waldohreule, sowie endemische Arten des Rotkehlchens und des Blaufinken. Zur weiteren Vogelwelt des Archipels zählen unter anderem Amseln, Zaunkönige, Stieglitze, Finken, Meisen, Kolkraben, diverse Krähenarten wie beispielsweise die palmerische Graja, Falken, Schleiereulen, Wachteln, Felsenhühner, Sturmtaucher und natürlich unzählige Möwen. Als Symbol der Kanarischen Vogelwelt gilt der Kanarienvogel (Serinus canarius). Der vom Aussterben bedrohte Fischadler ist manchmal an steilen Küsten auszumachen. Außerdem werden die Inseln von vielen Zugvögeln aufgesucht. Mit mehreren tausend Arten ist die Insektenwelt vertreten. Dazu gehören zahlreiche Schmetterlinge mit endemischen Arten wie der Kanaren-Weißling (Pieris cheiranthi), der Kanarische Admiral (Vanessa vulcania) und das Kanaren-Waldbrettspiel (Pararge xiphioides). Häufig anzutreffen sind Libellen. Auch Heuschrecken sind häufig. Lästig werden konnten aus Afrika kommende gefräßige Heuschreckenschwärme bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Heute werden diese schon draußen auf dem Meer mit Insektiziden so traktiert, dass es diese Bedrohung praktisch nicht mehr gibt.
Naturschutzgebiete
Insgesamt gibt es auf dem Archipel 146 Naturschutzgebiete, die sich auf 301.335 Hektar ausdehnen. Darunter sind elf Naturparks mit einer Gesamtfläche von 111.022 Hektar, sowie 131 verschiedene Naturreservate, Naturdenkmäler, Landschaftsschutzgebiete, Orte von wissenschaftlichem Interesse und Ländliche Parks. Ebenfalls dazugehörig, haben die Kanaren in ihrer autonomen Gemeinschaft die meisten Nationalparks in Spanien, vier von insgesamt 13, mit einer Gesamtfläche von 32.681 Hektar:
* Nationalpark Teide (Teneriffa)
* Timanfaya-Nationalpark (Lanzarote)
* Caldera de Taburiente (La Palma)
* Nationalpark Garajonay (La Gomera)

Bevölkerung
Bis ins 15. Jahrhundert war der Archipel von den Guanchen bewohnt. Durch die spanische Eroberung wurde zwar deren Kultur nahezu vernichtet, jedoch vermischten sich viele dieser Ureinwohner mit den neuen Siedlern, einige bekamen sogar Ländereien zurück. Deshalb hat noch heute eine nicht gerade geringe, aber dennoch nicht zu beziffernde Anzahl der Einheimischen guanchische Vorfahren. Den größten Teil der heutigen Bevölkerung bilden Spanier.
Bevölkerungsentwicklung
Die Bevölkerung der Kanarischen Inseln ist im vergangenen Jahrhundert stetig angestiegen. Der Trend verstärkt sich weiter, so dass laut INE im Mai 2006 die 2-Millionen-Einwohner-Marke überschritten worden ist. Die Entwicklung der Bevölkerung nach dem Einwohnermelderegister (Padrón Municipal de habitantes). Das starke Bevölkerungswachstum resultiert hauptsächlich aus Einwanderungen, angeführt von Bürgern aus der Europäischen Union (ohne Spanien: 129.039) und den Ländern Lateinamerikas (77.502). Insgesamt lebten im Jahr 2007 (Stand: 1. Januar) 250.736 behördlich registrierte Bürger ohne spanische Staatsangehörigkeit auf den Kanaren, das entspricht einem Anteil von 12,36 %. Der größte Teil davon (114.500) lebt auf Teneriffa und Gran Canaria (64.662). Hinzu kommen noch 25.928 Bürger aus anderen Autonomen Gemeinschaften Spaniens (Stand: 2006). Über 90 Prozent der kanarischen Bevölkerung sind römisch-katholischer Konfession. Die zum Erzbistum Sevilla gehörenden Kanaren bestehen seit der Aufteilung eines gemeinsamen Bistums im Jahre 1819 aus zwei Diözesen: Die Diözese der Kanarischen Inseln (Diócesis de Canarias) erstreckt sich exakt über die Provinz Las Palmas und ist damit für die östlichen Inseln Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria zuständig. Am 26. November 2005 ernannte Papst Benedikt XVI. Francisco Cases Andreu zum neuen Bischof der Diözese der Kanarischen Inseln. Er wurde der Nachfolger des am selben Tag aus Altersgründen zurückgetretenen Bischofs Ramón Echarren Ystúriz. Sitz des Bischofs ist der Bischofspalast (Palacio Episcopal) am Plaza de Santa Ana, gegenüber der fünfschiffigen Kathedrale Santa Ana im historischen Stadtteil Vegueta in Las Palmas de Gran Canaria. Den Grundstein der Kathedrale legte man bereits im Jahre 1497. 1570 wurde sie erstmals bezogen. Da sich der Bau der Kathedrale über Jahrhunderte hinzog, sind hier erst gotische Stile nach Plänen von Diego Alonso de Montaude, später barocke und zuletzt neoklassizistische Stile eingeflossen. In einem Seitenschiff der Kathedrale befindet sich ein Diözesanmuseum (Museo Diocesano de Arte Sacro), welches unter anderem ein Porträt des Bischofs Codina Augerolas aus dem 19. Jahrhundert beherbergt. Die Diözese San Cristóbal de La Laguna (Diócesis Nivariense oder Diócesis de Tenerife) wurde am 1. Februar 1819 mit Hilfe von Papst Pius VII. gegründet und ist mit dem Gebiet der Provinz Santa Cruz de Tenerife deckungsgleich. Sie hat ihren Sitz in San Cristóbal de La Laguna auf Teneriffa und ist für die westlichen Inseln Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro zuständig. Der Wohnsitz des derzeit zwölften Bischofs der Diözese, Bernardo Álvarez Afonso, und Sitz des Ordinariates war der Palacio Salazar. Nachdem das Gebäude durch einen Brand am 23. Januar 2006 zerstört wurde, wird derzeit (Stand: April 2008) die Casa Anchieta an der Plaza del Adelantado als Bischofssitz sowie die Kirche Nuestra Señora de la Concepción als Bischofskirche genutzt. Die Kathedrale war vor der Aufteilung des Archipels auf zwei Diözesen die Gemeindekirche Nuestra Señora de Los Remedios, welche seit einigen Jahren renoviert wird.
Sprache
Die offizielle Landessprache auf den Kanarischen Inseln ist heute Spanisch. Der kanarische Dialekt des Spanischen ist vergleichbar mit dem, wie er in Kuba (→ Kubanisches Spanisch) und Puerto Rico gesprochen wird. Typische Besonderheiten sind das häufige Fehlen des Buchstabens s in der Aussprache und der Ersatz der 2. Person Plural durch die 3. Person Plural. Auch viele Wörter unterscheiden sich von denen auf dem Festland (Beispiel: guagua statt autobús). Der Dialekt hatte großen Einfluss auf das in Lateinamerika gesprochene Spanisch, da ein großer Teil der ersten Siedler dort von den Kanarischen Inseln stammte. Vor der spanischen Eroberung wurde von den Guanchen die Ursprache, das Guanche gesprochen. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass einst auch eine mit dem libysch-berberischen verwandte Schrift existierte. Durch die Ausrottung der Guanchen und ihrer Kultur sind nur noch wenige Sprachstücke überliefert, die aber teilweise noch gebräuchlich sind.
Aktuelles Flüchtlingsproblem
Die Inseln werden in den letzten Jahren vermehrt von Flüchtlingen aus Afrika unter sehr schwierigen Bedingungen, nämlich der Überquerung des Kanarenstroms als Teil des Golfstroms, mit kleinen Booten angesteuert. Bisheriges Rekordjahr war 2002 mit 9.929 Flüchtlingen, 2005 waren es noch nach Angaben des spanischen Innenministeriums 4.751. 2006 gab es einen Anstieg auf etwa 31.000 Migranten, wobei im September erstmals auch asiatische Flüchtlinge aufgegriffen wurden. Dieser enorme Aufwärtstrend setzte sich mit etwa 4.500 Einwanderern im ersten Halbjahr 2007 nicht fort. Die trotzdem hohe Zahl wird mit der verstärkten Bewachung der Straße von Gibraltar und der Ausstellung von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen für illegale Einwanderer seitens der spanischen Regierung in der Vergangenheit in Verbindung gebracht. Von denen, die im Jahre 2006 die Kanaren erreicht haben, konnten nur knapp 10 Prozent in ihre Heimat zurückgebracht werden. Gründe sind das Schweigen der Flüchtlinge zu ihrer Herkunft, sowie noch nicht existierende Rückführungsabkommen mit den afrikanischen Ländern. Im November 2006 fand erstmals die „EU-Afrika-Konferenz für Migration und Entwicklung“ statt, die sich ebenfalls mit dem Problem der illegalen Einwanderung beschäftigte. Der Einsatz der Frontex soll nach Verdoppelung der EU-Gelder ab 2008 permanenten Charakter bekommen. Die Grenzkontrollmission versucht, mit Hilfe verschiedener europäischer Patrouillenboote, unterstützt von Aufklärungsflugzeugen, das Ablegen von Flüchtlingsbooten an der afrikanischen, insbesondere der senegalesischen Küste, von der etwa die Hälfte aller Flüchtlingstransporte starten, zu verhindern. Es gibt eine Schätzung der Guardia Civil, dass zwischen dem 1. Januar 2006 und dem 21. August 2007 mindestens 1.260 Bootsflüchtlinge bei der Überfahrt von Afrika auf die Kanaren ums Leben gekommen seien. Andere vermuten eine mehrfach höhere Opferzahl.

Wissenswert
* Um eine problemlose Kommunikation zwischen Europa, Afrika und Amerika zu ermöglichen, sind die Kanaren zu einem Ort geworden, an dem weltweit die größte Bündelung von Überseekabeln existiert.
* Seit Dezember 2006 gehören die Kanaren zur Gruppe der besonders schutzbedürftigen Meeresgebiete der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation IMO. Das bedeutet, dass ein Umkreis von zwölf Seemeilen (rund 22,2 Kilometer) für den Transit von Schiffen mit gefährlicher Fracht komplett gesperrt ist.
* Die Kanaren verfügen über die eigene Radio- und Fernsehanstalt Televisión Canaria mit Sitz in Las Palmas de Gran Canaria, C/ Poeta Agustin Millares Sall, 3. Es werden unter anderem Nachrichten, Magazine, Naturaufnahmen, Serien und Kinderprogramme in spanischer Sprache ausgestrahlt. Gegründet wurde der Sender 1984, nachdem die Kanaren eine autonome Region Spaniens wurden. Am 21. August 1999 wird erstmals unter dem Namen Televisión Autonómica de Canarias (TVAC) ausgestrahlt. Der Name Televisión Canaria wird seit 2001 verwendet. Geführt wird die Sendeanstalt unter dem Dach der Federación de Organismos o Entidades de Radio y Televisión Autonómicos (FORTA), der Vereinigung der Organisationen oder Unternehmen des Autonomen Radio und Fernsehens. Der Satellit Astra strahlt das Programm auf 19,2 Grad Ost aus.
* Auf den Inseln gibt es rund 1.250 Zweigstellen der wichtigsten spanischen und vieler ausländischer Banken.
* Die Kanaren verfügen über zwei Universitäten, auf Gran Canaria in Las Palmas und auf Teneriffa in San Cristóbal de La Laguna.
* Alle wichtigen Länder der Welt sind mit Konsulaten vertreten, von denen einige darüber hinaus ein Wirtschafts- und Handelsbüro unterhalten.
* Personen, auch EU-Ausländer, die auf den Kanaren mit Erstwohnsitz gemeldet sind, erhalten mit ihrer Meldebescheinigung Vergünstigungen, wie beispielsweise Ermäßigungen von 10 % auf interinsuläre Flüge und Fähren. Flüge auf das spanische Festland und die Balearen sind bis zu 30 % ermäßigt. Eine ähnliche Regelung gilt für die Einwohner der Balearen.

Kultur
Durch die ereignisreiche Vergangenheit des Archipels sind die Kulturgüter der Inseln das Ergebnis einer Kulturvermischung, geprägt durch Guanchen, Berbergruppen, europäische Kolonialherren und die Sitten und Gebräuche, die durch Handelsschifffahrt, hauptsächlich vom amerikanischen Kontinent, auf die Inseln gebracht wurden. Es gibt zahlreiche archäologische Fundstätten, von denen wertvolle Funde in ethnografischen und anthropologischen Museen zu sehen sind. Ein einmaliges Kulturgut ist die Pfeifsprache El Silbo, die die Ureinwohner der Kanaren entwickelten, und die heute wieder in Schulen auf La Gomera gelehrt wird. An vielen Plätzen und Straßen kann man historische und künstlerische Monumente bewundern, deren Architektur, Bildhauerei und Malerei die kanarische Identität zum Ausdruck bringen. Hier sind insbesondere die Werke des Künstlers und Naturschützers César Manrique von der Insel Lanzarote zu erwähnen. Das kulturelle Leben wird durch Ausstellungen, Theater- und Musikveranstaltungen von internationalem Rang bereichert. Traditionen drücken sich in Festen mit typischen Trachten und kanarischer Folklore in den einzelnen Dörfern aus, wobei das typische Saiteninstrument der Kanaren, die Timple, eine unverzichtbare Rolle spielt. Religion und heidnische Riten der Ureinwohner vermischen sich. Erwähnenswert ist der lateinamerikanisch angehauchte Karneval mit Samba-Rhythmen und vielen Farben, sowie die Tradition von Hahnenkämpfen und dem heute sehr populären Lucha Canaria, dem Kanarischen Ringkampf.

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