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Information
Mexiko (Mexico)

Mexiko
Mexiko (Spanisch: México /mɛː.ɕɪʔ.kɔ/), amtlich Vereinigte Mexikanische Staaten, span. Estados Unidos Mexicanos, worttreue Übersetzung: Mexikanische Vereinigte Staaten) ist ein bevölkerungsreicher Staat in Nord- und Mittelamerika. Er grenzt im Norden an die Vereinigten Staaten von Amerika (USA), im Süden an Belize und Guatemala. Westlich liegt der Pazifik, im Osten der Golf von Mexiko sowie das Karibische Meer, zwei Randmeere des Atlantiks.

Geographie
Der größte Teil von Mexiko (88 %) ist dem nordamerikanischen Kontinent zugeordnet, während der südliche Teil bereits zur Landbrücke Zentralamerikas zählt. Das Land ist mit einer Fläche von 1.972.550 km² fast sechs Mal so groß wie Deutschland, wobei 1.923.040 km² auf Land, 49.510 km² auf Wasser und über 5.000 km² auf unbewohnte Inseln entfallen. In Bezug auf die Fläche nimmt Mexiko weltweit den 14. Platz ein. Mexiko ist über 3.000 km lang und hat eine Breite von 200 km bis 2.000 km. Im Nordwesten befindet sich die Halbinsel Niederkalifornien mit einer Länge von 1.200 km, im Osten grenzt an den Golf von Mexiko die Halbinsel Yucatán, die sich Mexiko mit Guatemala und Belize teilt. Im Norden grenzt Mexiko an die USA mit einer Grenzlänge von (3.326 Km) und im Südosten an Guatemala mit (962 Km) und Belize (250 Km). Es besitzt 12.540 km Meeresküste, davon 8.200 km am Pazifik und 3.200 km am Atlantik. Ab der Küste seewärts besitzt Mexiko bis 200 Seemeilen (370 km) exklusive Nutzungsrechte. Die Gesamtlänge der Landesgrenze beträgt 4.538 Kilometer. Der höchste Punkt Mexikos ist mit 5.700 Meter der auf der Grenze zwischen den Bundesstaaten Puebla und Veracruz liegende Vulkan Citlaltépetl und der tiefste Punkt mit 10 Meter unter dem Meeresspiegel Mexicali, die Hauptstadt des Bundesstaates Baja California. Die größten Städte Mexikos, allesamt Millionenstädte, sind Mexiko-Stadt, Guadalajara, Ecatepec de Morelos, Puebla, Nezahualcóyotl, Ciudad Juárez, Tijuana, León, Monterrey und Zapopan.

Klima
Mexiko ist ein klimatisch vielgestaltiges Land, das sowohl über subtropisches und alpines Klima als auch über Wüstenklima verfügt. Es gehört somit in den Übergangsbereich der sommerfeuchten äußeren Tropen mit 8–10 humiden Monaten im Südosten des Landes über die ganzjährig ariden Subtropen im Bereich des Wendekreises, bis zum Winterregenklima Kaliforniens, das im äußersten Westen (Baja California) gerade noch wirksam wird.

Geologie
Der größte Teil Mexikos besteht aus einem Hochlandblock, der an markanten Bruchlinien im Osten und Westen herausgehoben wurde. Die Randgebirge sind sehr unterschiedlich gestaltet: Die Sierra Madre Oriental im Osten setzt sich aus parallel streichenden Faltenzügen und steil aufragenden Schichtrippen der Jura- und Kreideformation zusammen. Dagegen baut sich die Sierra Madre Occidental im Westen aus flach lagernden vulkanischen Decken des Tertiärs auf. Beide erscheinen von den hügeligen Küstentiefländern aus als hohe Gebirgsmauern. Widerspruch Dieser Satz über Beckenlandschaften steht im Widerspruch zu den Informationen aus dem Artikel Datei:World_geologic_provinces.jpg. Bitte beteilige dich an der Diskussion und entferne gegebenenfalls diesen Baustein. Das Hochland ist in weite Beckenlandschaften gegliedert. Diese erreichen an der Grenze zu den USA 1.200 m Meereshöhe. An die Sierra Madre Occidental schließt sich südlich die Cordillera Neovolcánica an, die aus vulkanischen Ablagerungen aus der Zeit des Pliozän bis Quartär besteht und nicht nur durch Riesenvulkane, sondern zusätzlich durch eine Vielzahl von vulkanischen Kegeln und Kratern geprägt ist. Sie bildet den Südrand des Hochlandblocks, der in einer Bruchstufenzone rund 1.000 m tief zur Senke des Río Balsas abbricht. Im Süden befindet sich die Sierra Madre del Sur westlich der Sierra Madre de Chiapas. Nordöstlich vorgelagert ist die Halbinsel Yucatán, deren größter Teil zu Mexiko gehört. Sie besteht aus einer Kalksteintafel, die seit dem Tertiär aus dem Meer herausgehoben wurde. Die höchsten Vulkane des Landes sind der Citlaltépetl (auch Pico de Orizaba genannt), der mit 5.700 m gleichzeitig der höchste Berg in Mexiko ist, der derzeit aktive Popocatépetl mit 5.452 m und der Iztaccíhuatl mit 5.286 m.

Bevölkerung
Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 60 % Mestizen, 30 % indigenen Völkern (nach anderen Angaben 13 % beziehungsweise 7 %, unter anderem Maya und Nahua, Nachkommen der Azteken) und etwa 9 % Europäischstämmigen (meist Spanier). Das übrige 1 % Prozent bilden Bevölkerungsgruppen anderer Abstammung (größtenteils aus Afrika). Im Bezug auf die Bevölkerungsanzahl nimmt Mexiko den 11. Platz auf der Welt ein. Nach der Volkszählung 2005 sprechen 5,8 % der Bevölkerung indigene Sprachen. Weniger als 1 % sprechen kein Spanisch. Die meist gesprochenen Sprachen sind Nahuatl (etwa 1,6 Millionen) und Mayathan (etwa 900.000). Seit 2003 sind 62 indigene Sprachen in Mexiko als „Nationalsprachen“ anerkannt. Insgesamt werden in Mexiko 291 verschiedene Sprachen und Idiome gesprochen. Die Mehrheit der schwarzen Mexikaner ging in den letzten 200 Jahren in der Mestizenbevölkerung auf. Im Bundesstaat Veracruz und an der Westküste sind heute noch einige schwarze Mexikaner zu finden. Das einzige auf mexikanischem Boden gesprochene Kreol ist das Gullah. Es wird von den Angehörigen der Schwarzen Seminolen in der kleinen Gemeinde Nacimiento de los Negros (in der Nähe von Muzquiz, Coahuila) gesprochen.
Religion
87 % der Mexikaner sind Katholiken. Daneben gibt es eine wachsende protestantische Minderheit (7,5 %). 3,5 % der Bevölkerung bezeichnen sich als keiner Religionsgemeinschaft zugehörig und lediglich 0,36 % entfallen auf andere Religionen, darunter auch die Muslime in Mexiko. Die Religion hat in gewissen Schichten der mexikanischen Gesellschaft eine große Bedeutung, vor allem unter der ländlichen Bevölkerung und viel weniger für die Einwohner der Großstädte.
Bildung
Es besteht eine Schulpflicht ab dem Alter von 6 Jahren. Der Besuch der staatlichen Grundschulen ist kostenlos. Die Alphabetisierungsrate beträgt 91,6 %, dennoch gibt es noch große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen. Die Regierung gibt 4 % des BIP für Grund- und Weiterführende Schulen, und etwa 1 % für die Ausbildung an Universitäten aus. Es gibt im Land zahlreiche staatliche und nichtstaatliche Universitäten, z. B. die Mexikanische Akademie der Wissenschaften oder die Universidad Nacional Autónoma de México, die größte Universität des Landes, die 1551 gegründet wurde. Während der Kolonialzeit war die katholische Kirche für die Bildung zuständig. Nachdem Mexiko unabhängig geworden war, wurden erste Grundlagen des öffentlichen Bildungssystems gebildet. Zurzeit ist die Regierung für die Feststellung des Bildungsprogrammes sowie die Lieferung der nötigen Lernmaterialien verantwortlich. Bei den Hochschulen spielen die staatlichen Universitäten die größte Rolle. Die meisten befinden sich in Mexiko-Stadt. Daneben existieren in Mexiko-Stadt noch folgende Bildungsstätten: Colegio de México, Autonomes Technologisches Institut (gegründet 1946), Staatliches Polytechnisches Institut (gegründet 1937), Iberoamerikanische Universität (gegründet 1943). Wichtige Hochschulen in anderen Städten sind: Universität in Guadalajara (gegründet 1792), Autonome Universität von Puebla (gegründet 1937), Universität Veracruz (gegründet 1944), Zentrum des IPN für Forschung und fortgeschrittene Studien in Monterrey (gegründet 1943). Zu den bekanntesten Forschungsinitiativen der letzten Jahre in Mexiko gehört der Bau des Großen Millimeterteleskopes (LMT), das zur Observation des durch kosmischen Staub gedeckten Universumsteils dient. Im Jahre 1962 wurde die Staatliche Kosmische Kommission gegründet, die aber später wieder abberufen wurde. In den letzten Jahren sind Pläne für ihre Wiederberufung aufgetaucht. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betragen nur etwa 0,5 % des BIP und sind damit in der OECD am niedrigsten. Der größte Teil der wissenschaftlichen Publikationen entfällt auf die Hauptstadt. 75 % der Dissertationen finden in Mexiko-Stadt statt.
Öffentliche Fürsorge
Als erster Staat in der Geschichte nennt Mexico ab 1943 den Begriff „Soziale Sicherheit“ in seiner Verfassung. Das Mexikanische Institut für soziale Sicherheit (Instituto Mexicano del Seguro Social bzw. IMSS) bietet den Arbeitern Kranken-, Renten- und Sozialversicherungen an. Das Institut für soziale Sicherheit und Sozialleistungen für Staatsbedienstete Instituto de Seguridad y Servicios Sociales de los Trabajadores del Estado,bzw.ISSSTE), kümmert sich um Alte, Arbeitslose und Behinderte und bietet Sozialversicherungen für Staatsbedienstete an. 1998 waren 55 bis 60 Prozent der Bevölkerung durch beide Institutionen abgesichert. Sie finanzieren sich durch Beiträge von Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Regierung. In Mexiko gibt es allerdings kein Arbeitslosengeld. 1997 stellten die Ausgaben für die soziale Sicherheit ca. 18,1 % der Budgetausgaben dar.
Gesundheitswesen
Das Gesundheitswesen in Mexiko hat, ähnlich wie in Deutschland, ein zweigliedriges System, bestehend aus der gesetzlichen Krankenkasse des 'Instituto Mexicano del Seguro Social'(IMSS) und des 'Instituto de Seguridad y Servicios Sociales de los Trabajadores del Estado'(ISSSTE), und verschiedener privaten Krankenversicherungen. Die medizinische Versorgung des Landes ist, bis auf Ausnahmen in entlegenen, ländlichen Gegegenden, sehr gut, in den Städten sogar hervorragend. Die Ausbildung in der Medizin und in der Pflege, findet überwiegend an den öffentlichen Hochschulen, statt. Durch Verbesserungen im Gesundheitswesen, konnte Mexiko in den letzten 30 Jahren, die durchschnittliche Lebenserwartung um 10 Jahre auf 76 Jahre (2006) steigern. Die Kindersterblichkeit beträgt (2006) ca. 20/1000 Geburten.

Bundesstaaten
Mexiko besteht aus 31 Bundesstaaten (Estados), die jeweils von einem Gouverneur geleitet werden, und einem Bundesdistrikt (Distrito Federal), der die Hauptstadt umfasst:
1. Aguascalientes
2. Baja California
3. Baja California Sur
4. Campeche
5. Coahuila
6. Colima
7. Chiapas
8. Chihuahua
9. Distrito Federal
10. Durango
11. Guanajuato
12. Guerrero
13. Hidalgo
14. Jalisco
15. México
16. Michoacán
17. Morelos
18. Nayarit
19. Nuevo León
20. Oaxaca
21. Puebla
22. Querétaro
23. Quintana Roo
24. San Luis Potosí
25. Sinaloa
26. Sonora
27. Tabasco
28. Tamaulipas
29. Tlaxcala
30. Veracruz
31. Yucatán
32. Zacatecas
Die Bundesstaaten sind in Municipios aufgeteilt und der Bundesdistrikt in 16 Delegaciones.

Sport
Aztekenstadion: Austragungsort der Finalspiele der Fussball-Weltmeisterschaften 1970 und 1986 mit 105.000 Zuschauerplätzen. Als einziges lateinamerikanisches Land hat Mexiko 1968 olympische Spiele, die olympischen Sommerspiele 1968 in Mexiko Stadt ausgerichtet. Die Athleten des zentralamerikanischen Landes konnten bisher 55 olympische Medaillen erringen und belegen so Rang 39 des ewigen Medaillenspiegels bei den olympischen Spielen.
Fußball
Die populärste Sportart in Mexiko ist der Fußball. Bereits zweimal fand hier die Fußball-Weltmeisterschaft statt, 1970 und 1986. Die mexikanische Fußballnationalmannschaft hat zwar nie einen WM-Titel gewonnen, ist jedoch mit ihren 13 von 18 möglichen WM-Teilnahmen neben Brasilien und Argentinien die erfolgreichste amerikanische Fußball-Nation. Acht Mal hat Mexiko den CONCACAF Gold Cup gewonnen, der Pokal der nord- und mittelamerikanischen und der karibischen Fußballverbände, der seit 1963, 20 Mal ausgetragen wurde, und ist somit die erfolgreichste Nation. Das letzte Mal feierte Mexiko seinen Gold Cup Sieg 2009 mit 5:0 gegen die USA im Finale, im Giants Stadium, New Jersey, vor 79.156 Zuschauern. Die oberste Spielklasse von Mexiko ist die 1943 gegründete Primera División. Zur Zeit spielen dort 18 Mannschaften. Der Meister wird im Playoff-System aus acht teilnehmenden Mannschaften, ermittelt. Die bisher erfolgreichste Mannschaft ist der Club Deportivo Guadalajara mit elf Meisterschaftstiteln, knapp gefolgt vom Club América aus Mexiko Stadt mit zehn Titeln. Der berühmteste mexikanische Fußballspieler ist der Stürmer Hugo Sanchez, der insgesamt elf Jahre in Madrid bei Atletico Madrid und Real Madrid spielte. Viele Spieler der mexikanischen Nationalmannschaft sind im Ausland unter Vertrag, in erster Linie in Europa. Darunter Rafael Márquez beim FC Barcelona und Ricardo Osorio beim VfB Stuttgart.
Baseball
Baseball ist eine weitere, sehr beliebte Sportart in Mexiko. Obwohl die Ursprünge des Sports in Mexiko zwischen den 70er- und 90er-Jahren des 19. Jahrhunderts liegen, wurde die erste Profiliga erst 1925 gegründet, die Liga Mexicana de Béisbol (LMB) mit 6 Teams (74 Regimiento, México, Agraria, Nacional, Guanajuato and Águila). Ab 1940 etabliert sich diese Liga über die Grenzen von Mexiko Stadt hinaus. 1955 stand die Liga kurz vor dem Aus, wurde dann doch noch unter neuer Ligaleitung gerettet, die sich unter anderem auf eine vertragliche Zusammenarbeit mit der damaligen rein US-amerikanischen Profiliga Major League Baseball (MLB), einigte. 1945 wurde die heutige Liga Mexicana del Pacífico (LMP) mit vier, heute acht Mannschaften, gegründet. Diese spielen von Oktober bis Januar, also eine Wintersaison, auch mit Spielern aus der amerikanischen Profiliga (MLB), danach nimmt die Liga an der Serie del Caribe teil, ein Turniermodus mit jährlich wechselndem Austragungsort und teilnehmenden Clubs aus der Dominikanischen Republik, Puerto Rico und Venezuela. Als Talentsichtung und -förderung der LMB und der LMP, dienen die Ligen, Liga Norte de Sonora (LNS), seit 2009 die Liga Norte de México (LNM), mit 8 Mannschaften, Saison von Mai bis August. Die Liga de Béisbol del Noroeste de México (LBN), mit 6 Mannschaften, die Liga Invernal Veracruzana (LIV) mit 10 Mannschaften – beide spielen ihre Saison von Oktober bis Januar – und die Liga Tabasqueña de Béisbol (LTB), mit seiner Spielzeit von September bis November. 1979 wurde die mexikanische Liga (LMB) auf 20 Mannschaften aufgestockt. 2008 spielte sie mit 16 Mannschaften. Das bisher erfolgreichste Team sind die Diablos Rojos del México aus D.F., mit 15 Meisterschaftstitel, gefolgt von den Sultanes de Monterrey mit 9 Titel. 2009 wechselsten die Tijuana Potros von der (LMB) zur nordamerikanischen Golden Baseball League (GBL) – Kanada, USA, Mexiko – leider wurde die Teilnahme kurzfristig, wegen entstandene Planungsunsicherheiten durch die H1N1 Influenza, auf 2010 verschoben. 1957 und 1958 gewann der Club aus Monterrey mit seiner Jugendmannschaft, 11−13 Jahren, die Little League World Series in Williamsport, USA. Mehr als 100 Spieler der mexikanischen Profliga haben, seit Baldomero Almada 1933 nach Boston ging, in die amerikanische Profiliga MLB gewechselt. Zur Zeit spielen dort um die 100 mexikanische Spieler.
Stierkampf
Stierkampf ist ebenfalls eine populäre Veranstaltung in Mexiko. Fast jede Großstadt hat eine eigene Arena, die Monumental Plaza de toros México in Mexiko Stadt, welche 1946 eröffnet wurde, ist mit einer Kapazität von 41.000 Sitzplätzen – die Besucheranzahl kann bei Konzerten auf über 50.000 erhöht werden, die weltweit größte Stierkampf-Arena.
Golf
Der Golfsport gewann in den letzten Jahren durch die Erfolge von Lorena Ochoa enorm an Popularität. Sie gehört zu den derzeitig weltbesten Damengolferinnen und führt die Weltrangliste der LPGA seit 2006 an. Ihre Auftritte werden im ganzen Land übertragen und haben aus ihr eine Nationalheldin gemacht.
populäre Sportarten
Als Nationalsportart vor allem im Norden gilt Charrería, dies ein Sport ähnlich dem amerikanischen Rodeo. Außerdem stammen einige Wrestler aus Mexiko, wie der verstorbene Eddie Guerrero, Chavo Guerrero oder Rey Mysterio, die sich besonders durch gute technische Fähigkeiten auszeichnen.
Motorsport
Der Autorennsport hat hat ebenfalls eine hohe Beliebheit in Mexiko, dabei werden öfter Rennen von amerikanischen Rennserien veranstaltet, aber auch eigene Rennserien gefahren. Die bekannteste Rennstrecke ist das Autódromo Hermanos Rodríguez in Mexiko Stadt, mit einer Formel-1-Rundenlänge von 4,4 km. Hier wurde von 1962 bis 1970 und von 1986 bis 1992 der Formel-1-Grand-Prix ausgetragen. Seit 2006 werden hier Rennen der A1-Grand-Prix-Serie gefahren, 2009 sogar das Saison-Finalrennen. Weiterhin finden dort Champ-Car- und NASCAR-Rennen statt. Eine Besonderheit des Autodroms ist das Baseball- und Veranstaltungsstadion Foro Sol, welches innerhalb des Ovals liegt.
Ballsport
Die bedeutendste Basketball-Profiliga in Mexiko ist die Liga Nacional de Baloncesto Profesional de México (LNBP). 24 Mannschaften aus ganz Mexiko nehmen am Spielbetrieb teil. Weitere beliebte Ballspiele sind das Frontón (nationaler Verband: FMF) und Pelota Vasca (internationale Verband: FIPV) aus Spanien und anderen europäischen Länder stammend, auch bekannt als Jai Alai. Diese sind abgeänderte Versionen von Pilota, bei dem die Spieler das Spielfeld miteinander teilen, statt sich gegenüber zu stehen. Hauptsächlich wird in der südlichen Regionen von Mexiko Stadt gepielt, aber auch in Ländern wie Argentinien, Uruguay, Cuba, Chile und den USA. American Football wird an allen grösseren Universitäten gespielt und ist in der semi-professionellen Liga ONEFA (Organización Nacional Estudiantil de Fútbol Americano) organisiert.

Kultur
Kulturelle Vielfalt
Die mexikanische Kultur stellt eine einzigartige Verschmelzung von europäisch-amerikanischen, indianischen und karibischen Einflüssen dar. Daraus entwickelte sich eine starke mexikanische Identität. Als "typisch mexikanisch" gelten zum Beispiel die Mariachis, die traditionellen Wandermusiker, die in ihrer Tracht und mit Sombrero genau dem (europäischen) Klischee entsprechen. Im mexikanischen Hinterland sind besonders Tänze indianischen Ursprungs und Polkas verbreitet, während sich im karibischen Teil des Landes Tänze wie Salsa, Mambo oder Rumba großer Beliebtheit erfreuen. Ein Erbe der mexikanischen Cowboys sind die vor allem auf dem Lande verbreiteten Pferdewettspiele, die Charreadas.
Medien
In letzter Zeit erlangten nicht nur mexikanischer Literaten und Künstler weltweite Anerkennung, mittlerweile ist Mexiko auch weltweit bekannt für seine Telenovelas. Die größten Produzenten sind Televisa und dessen Hauptkonkurrent TV Azteca. Als Hörfunksender (mit anspruchsvollem Wortprogramm) hat sich Radio Educación einen Namen gemacht.
Essen und Trinken
Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Synthese von aztekischen und spanisch-kolonialen, im Süden auch Maya-Traditionen aus. Regional gibt es in Mexiko große Unterschiede zwischen Küste und zentralem Hochland, chiliverliebtem Süden und rindfleischorientiertem Norden. Die wichtigste Mahlzeit am Tag ist das Mittagessen, entsprechend lang ist auch die Mittagspause eines üblichen Arbeitstages. Abends wird dann meist nur noch ein kleiner Imbiss verzehrt, ein paar Früchte, ein Taco oder ähnliches. In einem heißen, tropischen Land mit großenteils üppiger Vegetation spielen Früchte und bestimmte Gemüsesorten eine dominante Rolle. Für Mexiko typisch sind die Tortillas, die zu jedem Essen dazugehören. Normalerweise sind auch Chilis oder Chilisaucen auf dem Tisch, deren Schärfe höchst unterschiedlich sein kann. Der schärfste Chili ist der Chile Habanero, ein meist grüner, etwa drei Zentimeter großer Vertreter seiner Gattung. Weitaus milder ist der Chile Jalapeño welcher in Scheiben geschnitten in den traditionellen Restaurants zum Essen serviert wird. Eine in Mexiko ebenfalls beliebte Speise sind die so genannten Churros. Es handelt sich hierbei um längliche, frittierte Teigstücke, die traditionell mit Zucker oder Schokolade serviert werden. Das Trinkwasser wird in Wasserflaschen oder Kanistern verkauft, da das Leitungswasser nicht zum Trinken geeignet ist. Gerne getrunken wird die von den Spaniern eingeführte Horchata, ein süßliches Reis/Zimt-Getränk, das gekühlt serviert wird. Die üblichen alkoholischen Getränke sind Bier, Tequila, Mezcal und Pulque. Eine besondere Variante ist die Tex-Mex-Küche, wo texanische, südstaatliche Esstradition der USA mit der Mexikos vermischt wird, typisches Beispiel hierfür ist das Chili con carne. Das mexikanische Essen erfreut sich in den letzten Jahrzehnten wachsender Beliebtheit und einige Gerichte zählen bereits, ähnlich der Italienischen Küche, zu den international bekanntesten.

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